![]() Sternentänze
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Bluecrown mit @Brombeerschilf
In diesem schummrigen Licht, in dem die Ewigkeit selbst zu atmen schien, stand ich. Und ich lauschte den Worten von Brombeerschilf, die wie fallende Blätter in der Stille widerhallten. Güte. Sie sprachen von Güte. Und in meiner Brust, die so oft von der kalten Notwendigkeit des Überlebens geprägt war, regte sich etwas.
Die Vision, die sie mir zeigte, war keine bequeme Wahrheit. Sie zeigte einen zerbrochenen Feind, meine Krallen ausgefahren, die Wut pulsierend. Aber dann, diese Stimme, die mir die Kehle zuschnürte: Er ist wie du. Nur vom Sturm anders gebogen. Es war kein Befehl, es war eine Erkenntnis, die sich in meine Knochen brannte. Und dann der Schüler, der mich anbrüllte, und meine Antwort, die nicht aus Zorn, sondern aus einer unerwarteten Ruhe kam.
Als das alles verklang, spürte ich es, dieses Entfalten in mir. Es war nicht explosiv, keine wild lodernde Flamme, sondern eher wie das tiefe Wurzeln einer alten Eiche. Eine Kraft, die nicht drängte zum Kampf, sondern die Stärke in sich trug, genau das Gegenteil zu tun.
Brombeerschilf sprach von der Kraft der Güte, die man gegen andere, gegen das Schicksal, ja, sogar gegen sich selbst braucht. Und als sie zurück in den Nebel trat, spürte ich nicht die Bürde dieser neuen gabe, dieses Leben, sondern ihre klare, stille Präsenz. Ich werde sie tragen. Nicht, weil ich muss, sondern weil ich es kann. Denn manchmal ist die größte stärke nicht der Kampf, sondern die Entscheidung, nicht zu kämpfen, wo andere sich biegen würden.

RE: Bluecrowns Neun Leben
in Mondsee 27.09.2025 12:12von Dämmerstern •
@Crownstar
Dämmerstern trat aus dem Nebel hervor, ihre Gestalt schimmerte in silbrigem Licht. Ihr junges Gesicht wirkte beinahe unpassend inmitten der ehrwürdigen Katzen, die Bluecrown schon vor ihr begrüßt hatten – und doch lag in ihren Augen die Schwere vieler Fehler, die Last eines kurzen, aber schicksalhaften Lebens.
Ihre Schritte waren lautlos, und als sie vor dem neuen Anführer stehen blieb, glomm ein tiefer Schmerz in ihrem Blick.
„Bluecrown,“ begann sie mit einer Stimme, die sanft und brüchig zugleich klang, „ich war jung, als mir der SternenClan die Verantwortung eines ganzen Clans auf die Schultern legte. Zu jung, um die Schatten zu erkennen, die sich zwischen den Treuen verbargen. Zu schwach, um Zweifel über Verrat zu stellen. Mein Ende kam schnell – und mit meinem Fall zog ich meinen Clan mit ins Unglück.“
Ein Zittern durchlief ihre Gestalt, als ob die Erinnerung an Blutsonnes Gesicht immer noch in ihren Adern brannte. Wie er über ihr kauerte als sie bereits in ihren letzten Atemzügen war, und ihr seinen blutigen Plan verriet.
Sie neigte den Kopf, trat näher und berührte Bluecrown mit der Nase an der Stirn.
„Ich gebe dir das Leben der Wachsamkeit. Möge dein Herz immer die Wahrheit erkennen, auch wenn sie im Verborgenen liegt. Möge dein Blick die Schatten durchdringen, damit dich der Verrat niemals unvorbereitet trifft. Lerne aus meinem Fehler, damit er sich niemals wiederholt.“
Ein Ruck wie kaltes Feuer fuhr von Dämmerstern in Bluecrown. Das Leben brannte nicht wie Mut oder Stärke – es schnitt tief und ließ die Augen offen für das, was verborgen werden wollte. Es war ein Leben, das weh tat, doch zugleich ein Schutzschild sein konnte.
Dämmerstern wich zurück, und in ihren Augen lag ein Schimmer von Bedauern, aber auch von Hoffnung. „Die Wälder haben zu viel Blut gesehen. Vielleicht kannst du sein, was ich und viele andere nicht sein konnten – die Klinge, die das Dunkel durchtrennt, bevor es Wurzeln schlägt.“
Mit einem letzten, etwas leichterem, mutmachenden Blick löste sie sich wieder in Nebel auf, der zwischen den Sternen verschwand.
Zitat
Wir alle machen Fehler. Und manche Fehler haben Echos, die für immer nachhallen.
RE: Bluecrowns Neun Leben
in Mondsee 27.09.2025 12:21von Thunderstormanger •
| 513 Beiträge | 513 Punkte
@Crownstar
Ein großer schlanker Kater mit breiten Schultern und vernarbtem Fell schob sich auf die Lichtung. Sein Gang war schwer, seine tiefblauen Augen glühten im Sternenlicht, als er sich vor Bluecrown aufbaute. Thunderstormanger war keine Katze, die man leicht übersah – seine Gegenwart wirkte beinahe einschüchternd, so mürrisch und kantig wie er zu Lebzeiten gewesen war.
Er musterte Bluecrown lange, als wolle er ihn prüfen. Schließlich schnaubte er leise und sprach mit rauer, knurrender Stimme:
„Ich habe erlebt, was geschieht, wenn Loyalität bricht – wenn Katzen, die einander vertrauen sollten, ihre Krallen gegeneinander erheben. Ich habe meine Gefährtin und meinen Sohn zurückgelassen, um gegen Verräter zu kämpfen, und das hat mir fast das Herz aus der Brust gerissen. Und doch… am Ende war es die Treue, die mich wieder zu ihnen zurückführte. Treue zu meinem Clan, zu meiner Familie – und zu dem, was richtig ist.“
Seine Züge wurden weicher, nur für einen Augenblick, fast väterlich, ehe er die Nase fest gegen Bluecrowns Stirn drückte.
„Ich gebe dir das Leben der Loyalität. Möge es dich stark machen, wenn Misstrauen deine Reihen spaltet. Mögest du auch in den dunkelsten Zeiten an deinem Clan festhalten – selbst wenn es dir das Herz zerreißt. Denn ohne Treue zerfällt alles.“
Ein Schub durchströmte Bluecrown – heiß und schwer wie Eisen, brennend wie ein Eid, der nicht gebrochen werden durfte. Es war kein sanftes Leben, sondern eines, das an die Knochen ging: eine Verpflichtung, ein unsichtbares Band, das niemals nachlassen durfte.
Thunderstormanger trat zurück, sein Blick streng, doch in der Tiefe seiner Augen lag ein Funkeln von Stolz und Fürsorge, die er zu Lebzeiten nie mit Worten gezeigt hätte.
„Vergiss nie,“ knurrte er leise, „deine Stärke liegt nicht in deinen Krallen, sondern in dem Band zwischen dir und deinem Clan. Hüte es. Immer.“
Mit einem letzten, ruckartigen Nicken wandte er sich ab, sein Fell verschmolz mit dem der anderen Katzen die sich hier versammelt hatten, bis nur noch das Echo seiner schweren Schritte auf der Lichtung zurückblieb. Liebevoll lag sein Blick nun auf @Dimensionenspiegel , die nun an der Reihe war um dem neuen Anführer ein Leben zu überreichen.
you can be both
good and evil
Ohne die Dimension gäbe es den Thunder nicht uwu
Ich liebe dihc Dimension❤️
[zitat]Verrate niemals deinen Clan und bleib ihm immer treu![/zitat]
{zitat]Es donnert! – Freunde, laßt uns trinken!
Der Frevler und der Heuchler Heer
Mag knechtisch auf die Kniee sinken.
Es donnert! – Macht die Gläser leer!
Laßt Nüchterne, laßt Weiber zagen!
Zeus ist gerecht, er straft das Meer:
Sollt er in seinen Nektar schlagen?
Gotthold Ephraim Lessing[\zitat9
https://gedichte.xbib.de/Lessing_gedicht..._Der+Donner.htm
#bringt die alten signaturen zurück
by thunderstormy und dimension xD
RE: Bluecrowns Neun Leben
in Mondsee 27.09.2025 23:42von Dimensionenspiegel •
| 797 Beiträge | 805 Punkte
@Crownstar
Ich lauschte den Worten der vorherigen SternenClan Katzen und schließlich den Worten meinen Gefährten. In meinem Kopf spielten sich ebenso die vergangen Szenen und Geschehnisse ab, wie ich mich gegen meinen eigenen Clan gewendet hatte und meinem Glauben Blind gefolgt war.
Langsam näherte ich mich dem baldigen Anführer, musterte ihn genau und versuchte einzuschätzen wie er den Clan leiten würde. Mein Pelz war von sternenlich durchzogen, doch noch konnte man meine Gestalt gut genug erkennen, Vipernstern war nicht zum SternenClan gekommen, daher musste der Kater irgendwo noch sein Unwesen treiben... Bluecrown sollte ihn, meinen Sohn ersetzten. Mein Blick war abschschätzig als ich mich stolz vor dem großen Kater aufbaute. Immerhin hatte ich gesehen, was für Katzen hier bereits ein Leben gelassen hatten... "Hiermit verleihe ich dir das Leben der Nachsicht. Nachsichtig für die jenigen zu sein, die falsche Entscheidungen getroffen haben. Nachsichtig mit den Jungen zu sein die sich aus dem Lager geschlichen haben und auf diejenigen aufzupassen die es am meisten benötigen." Ich hielt mich kurz, berührte ihn kurz mit meiner Nase ehe ich mich zurück in die Reihen der SternenClan Katzen gesellte.
-mirror, mirror on the wall
who's the baddest of them all?-
pb by me
Der Nebel um Crownstar herum schien noch kälter zu werden, als Dämmerstern vor ihm stand. Ihr junges Gesicht erzählte eine Geschichte von Kummer und Bedauern, und in ihren Augen sah er einen Abgrund aus Schmerz, der ihn frösteln ließ. Er hatte von ihr gehört, aber sie so zu sehen, erfüllte ihn mit einem tiefen, unruhigen Gefühl. Sie war so jung, fast jünger als er selbst, und doch trug sie die Last eines ganzen Clans auf ihren Schultern als Blutsonne zugeschlagen hatte.
Als sie näherkam und ihre Nasenspitze seine Stirn berührte, zuckte er nicht zusammen. Er spürte einen Ruck - eiskalt.
Es war nicht wie die Wärme, die die vorherigen Anführer geschenkt hatten, sondern ein scharfer, schneidender Schmerz, der seine Gedanken durchdrang. Plötzlich schien die Welt um ihn herum schärfer zu werden, als ob eine feine Schicht des Nebels von seinen Augen genommen wurde. Er sah nicht nur die Katzen vor ihm, sondern spürte auch die Geschichten, die sie verbargen. Das Leben, das Dämmerstern ihm gab, war nicht einfach, aber es war wertvoll und eine wichtige Lektion, eine Lektion die er vielleicht irgendwann brauchte.
"Danke, Dämmerstern", murmelte Crownstar, als sie sich zurückzog. "Ich werde dein Leben ehren und alles tun, um meinen Clan vor solch einem Schicksal zu schützen. Deine Weisheit wird mir ein Leitstern sein."
Er beobachtete, wie ihr Körper sich auflöste, der Schimmer in ihren Augen immer noch voller Bedauern und Hoffnung war. Er würde alles tun, um diese Hoffnung zu erfüllen.
Ein neuer Schatten trat aus dem wirbelnden Nebel, und Crownstar spürte sofort, dass dies keine sanfte Seele war. Seine bloße Anwesenheit war einschüchternd, eine Präsenz so hart und unverrückbar wie alter Fels. Crownstar, der selbst ein Leben lang beobachtet hatte, wusste, dass der Kater ihn prüfte. Er erinnerte sich blass an den Kater - als dieser noch gelebt hatte, war er selbst ein kleines junges gewesen.
Als Thunderstormanger mit seiner rauen, knurrenden Stimme sprach, klang es wie das Schleifen von Stein, beladen mit der Last zerbrochenen Vertrauens. Crownstar lauschte aufmerksam den Worten über Verrat, Kampf und die tiefe, schmerzhafte Loyalität, die ihn wieder zu seinem Clan zurückgeführt hatte. Die Vorstellung, Familie und Clan für das Richtige zurücklassen zu müssen, schnitt tief.
Der Kater trat näher, und für einen flüchtigen Moment sah Crownstar etwas Weiches, fast Väterliches, in den zerfurchten Zügen. Dann presste Thunderstormanger seine Nase fest gegen Crownstars Stirn.
Ein heißer, schwerer Schub durchströmte ihn, der sich nicht wie heilende Wärme anfühlte, sondern wie Eisen, das in seine Knochen gebrannt wurde. Es war eine bindende Verpflichtung, ein Eid, der jegliche Bequemlichkeit ablehnte. Das Leben der Loyalität war keine einfache Gabe; es war eine Bürde, die forderte, bis es wehtat.
Crownstar spürte das unsichtbare, unzerbrechliche Band, das ihn nun an jeden einzelnen seiner Clan-Gefährten kettete - auch an jene, die ihm Schmerz zufügen würden. Dieses Leben würde die schwierigsten Entscheidungen noch schmerzhafter machen, aber es würde ihm auch die Entschlossenheit geben, die er als Anführer brauchte.
Als Thunderstormanger zurücktrat, nickte Crownstar kaum merklich, ein Ausdruck der Anerkennung für die Härte der Gabe.
"Ich werde es hüten", versprach Crownstar leise. Er blickte kurz auf Thunderstormangers verblassende Gestalt, die nun einen letzten, liebevollen Blick auf die Katze richtete, die als Nächstes vortreten würde
Die Erscheinung der nächsten Katze war so unerwartet wie der Windstoß, der manchmal über das Lager fegte. Dimensionenspiegel trat vor, ihre Haltung straff, ihr Blick prüfend und seltsam abschätzig. Trotz des Sternenlichts, das ihren Pelz durchzog, wirkte sie nicht warm oder wohlwollend.
Crownstar hielt dem Blick stand, ohne eine Miene zu verziehen. Sein nachdenkliches Wesen und die neue Wachsamkeit in ihm erlaubten es ihm, ihre Verachtung nicht persönlich zu nehmen, sondern sie als ein weiteres Mosaikstück der Clan-Geschichte zu sehen. Sie hatte sicherlich schon viele Katzen gesehen, die standen, wo er stand, gute wie auch böswillige.
Die Berührung ihrer Nase an seiner Stirn war kurz und kalt, kaum mehr als ein Hauch. Doch das Leben, das sie ihm schenkte, entfaltete sich in ihm mit einer unheimlichen Klarheit.
Es war die Mahnung, die er als Denker am meisten brauchte: langsamer zu sein, jeden Schritt, jede Tat abzuwägen.
Crownstar verneigte den Kopf leicht, als sie sich wortlos in die Reihen des SternenClans zurückzog.
"Unabhängigkeit, Brüderlichkeit, Vorsicht, Güte, Wachsamkeit, Loyalität und nochmals Vorsicht." dachte Crownstar. Jedes Leben war eine Antwort auf einen Fehler der Vergangenheit. Die Bürde der Fehler anderer lastete schwer auf seinen Schultern, aber er wusste, dass sie ihm die Werkzeuge gaben, die er brauchte, um der Anführer zu sein, der sein Clan verdiente.
@Thunderstormanger @Dämmerstern @Dimensionenspiegel

RE: Bluecrowns Neun Leben
in Mondsee 04.10.2025 02:09von Ginsterpfad •
| 192 Beiträge | 216 Punkte
Otterkit mit @Crownstar
Als einziger der ganzen SternenClaner war ich wohl der jüngste. Ich war nicht einmal 6 Monde alt geworden und dennoch hatten sie mir die Chance gegeben, ein Leben an einen Anführer zu geben. Meine grünen Augen fixierten den großen Kater vor mir und ich trat selbstbewusst nach vorne. Ich war im SternenClan immer noch ein Junges. Mein dunkelbrauner Pelz war in Sternensplittern gehüllt.
"Mein Name war Otterkit. Junges im BlitzClan. Einziger Sohn von Schimmer und Gezeitenlied, ehemaliger Heiler des BlitzClans.", sprach ich mit ruhiger, aber hohen Jungenstimme. Ich hatte mir eine kleine Ansprache überlegt.
"Mein Leben war kurz. Ich habe es nicht einmal zum Schüler geschafft. Aber selbst wenn mein Leben kurz war..."
Ich wartete auf Crownstar, dass es seinen Kopf senkte und ich ihm sein Leben geben konnte. Meine kalte Nase berührte ihn sanft. Auch ich hatte mich entschieden, mein Leben zu zeigen.
Den Verrat, als meine Mutter verstarb. Mein Vater, der sich nie um mich gekümmert hatte. Die Einsamkeit. Der innere Groll. Der tiefliegende Schmerz.Die Krankheit und schließlich:
Die Leere.
Ich nahm meine Nase vom Kater und fuhr mit mrinen Worten fort. "Der Groll war groß. Aber im Tod sollst du den Frieden und die Vergebung finden. Deshalb gebe ich dir auch das Leben der Vergebung. Egal wie lange der Groll ist, Vergebung wartet. Auch nach dem Tod wird sie noch warten."
Als ich fertig war, trat ich zurück und sah dem Kater tief in die Augen. Er kannte mich zwar nicht, aber nun kannte er meine Geschichte. Meine Gefühle und die Vergebung. Etwas, was mein ganzes Leben geprägt hatte.
Geschlecht:
Ginster fühlt sich nicht dem männlichen und auch nicht dem weiblichen Geschlecht zugehörig.
Das bezeichnet man als gender queer. (gender = Geschlecht)
Trotz dass sie biologisch eine Kätzin ist.
Sie verhält sich dementsprechend nicht wie eine Kätzin, versucht Kater sexuell zu reizen und versucht auch, nicht hoch zu sprechen.
Sie möchte mit dem Pronomen "Sie" angesprochen werden. (Sie = engl.: they)
Zusätzlich neigt sie dazu, Kontakte beidgeschlechtrig zu knüpfen.
(Auch wenn Sie gerne lieber allein ist xD)
Sexuelle Neigung:
Ginster ist sapiosexuell.
Sie fühlt sich weder zu Kätzinnen, noch zu Katern angezogen, sondern von ihrem Intellekt.
Besonders kluge und intelligente Katzen fallen ihr häufiger ins Herz, als besonders hübsche.

Wie schön ist doch des Ginsters Gold
An hellen Sommertagen;
Statt Ginster , sollte Goldbusch man
Voll Freude zu ihm sagen.
Es ist ein Traum in gold `nem Gelb,
Den uns der Strauch bereitet,
Doch leider ist er hier bei uns
Nicht sonderlich verbreitet.
Doch stets berauscht uns seine Pracht-
Mit reicher Blütenfülle;
Sein gelbes Kleid erstrahlt im Licht
Wie eine gold`ne Hülle.
~ Ewald Patz
RE: Bluecrowns Neun Leben
in Mondsee 04.10.2025 02:58von Wieselpfote •
| 248 Beiträge | 248 Punkte
@Crownstar
Aus den Reihen der SternenClan-Katzen trat ein schlanker junger Kater hervor, dessen Fell im Sternenlicht schimmerte wie fließendes Wasser. Seine Bewegungen waren sanft, beinahe schwerelos, und doch lag in seiner Gegenwart etwas Beständiges – als sei er das Band, das Vergangenheit und Zukunft, SturmClan und BlitzClan, Leben und Tod miteinander verknüpfte.
Er trat langsam an Bluecrown heran, sein Blick voller Zuneigung und tiefer Sanftheit.
„Zweimal habe ich gelebt – und zweimal bin ich zu früh gegangen,“ begann er leise, fast wie ein Flüstern im Wind. „Zweimal habe ich meiner Gefährtin versprochen, bei ihr zu bleiben, und zweimal habe ich dieses Versprechen nicht halten können. Doch auch wenn mein Leben voller Abschiede war… so war es ebenso voller Liebe. Und diese Liebe trage ich auch hier noch in mir.“
Sanft legte er seine Nase an Bluecrowns Stirn.
„Ich gebe dir das Leben der Hoffnung. Es soll dich daran erinnern, dass selbst in den dunkelsten Zeiten ein Licht bleibt, das dich führt. Und dass Vergebung – sei es für andere oder für dich selbst – nicht Schwäche bedeutet, sondern die größte Stärke. Denn nur wer vergeben kann, kann wahrhaftig Frieden bringen.“
Ein warmes, leuchtendes Gefühl strömte in Bluecrown. Anders als die schmerzhaften oder schweren Leben zuvor, wie eine Welle aus Sonnenlicht, die jede Schwere von ihm nahm. Es war ein Leben, das heilte, das Trost schenkte, das das Herz weitete, bis es Platz für Hoffnung und Zukunft zugleich fand.
Wieselpfote trat zurück, seine Züge von einem sanften Lächeln erhellt. „Möge dieses Leben dich begleiten, wenn deine Pfoten müde werden. Und möge dein Name von nun an Crownstar sein, Anführer des SturmClans, Hüter der Hoffnung und Wächter deines Clans.“
Mit einem letzten, langen Blick löste sich Wieselpfotes Gestalt in Sternenlicht auf – friedlich, als hätte er endlich die Ruhe gefunden, die ihm zu Lebzeiten nie vergönnt gewesen war.
>>Wir alle haben Stärken und Schwächen. Es muss traurig sein,
Wenn man nur wegen seiner Schwächen in Erinnerung bleibt.<<
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